Kath. Kirche St. Josef der Arbeiter: Sachsen bei Ansbach

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Kath. Kirche „St. Josef der Arbeiter“ in Sachsen

Rückblick
Die Bevölkerung Sachsens  war nach der Reformation, bedingt durch die Zugehörigkeit zum Markgrafentum Ansbach, bis 1856 ausnahmslos  evangelisch. Erster katholischer Zuzug fand erst ab 1872 mit Beginn des Baus der Eisenbahn statt, als  zeitweise Gastarbeiter eingesetzt wurden. Nach 1875 blieben einige katholische Bahnbedienstete, deren Kinder zunächst in Ansbach ihren Religionsunterricht erhielten.
Erst gegen Ende des Zweiten Weltkrieges änderte sich diese Situation, als die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten zwangsweise Vertriebenen eine neue Heimat suchten und sich auch hier in Sachsen ansiedelten. Die  aus dem Egerland, Schlesien, Sudetenland und Banat stammenden Menschen waren durchwegs katholisch und suchten sehr bald eine Möglichkeit, ihre Gottesdienste in ihrer neuen Heimat zu feiern.
Die Katholiken in Sachsen gehörten zur Kuratie Lichtenau. Sie konnten ab November 1946 zur Feier des katholischen Gottesdienstes die Filialkirche in Neukirchen nutzen, die ihnen die evangelische Pfarrei zur Verfügung stellte. Der Wunsch, eine eigene Kirche zu bauen, wurde aber immer stärker. Auch die allgemeine Aufbruchsstimmung in der katholischen Kirche im Umfeld des zweiten Vatikanischen Konzils intensivierte dieses Bestreben.

Besonders aktiv verfolgte Dechant Johannes Keil dieses Ziel. Auf seine Initiative hin trafen sich am 19.11.1961 im Gasthaus Wittig 52 Personen, um den katholischen Kirchenbauverein Sachsen zu gründen. Nachdem sich die Diözese bereiterklärt hatte, die Kosten für Grundstück und Bau zu übernehmen, lag es am Kirchenbauverein, Spenden für Tabernakel, Glocken, Orgel, Altarbild und die gesamte Ausgestaltung zu organisieren. Die Gemeindemitglieder und viele Gönner leisteten hierbei Erstaunliches, auch wenn sich viele Anschaffungen erst einige Jahre nach dem Bau verwirklichen ließen.

Bereits am 21.03.1963 konnte unter aktiver Vermittlung von Bürgermeister Flier ein Grundstück oberhalb der Bahn im neuen Siedlungsgebiet von der Familie Böhmländer erworben werden.
Mit der Planung wurde der Architekt Franz Kießling aus München beauftragt. Er schuf ein für damalige Verhältnisse sehr modernes Bauwerk, das mit seinem rechteckigen Grundriss, seinen hohen geschlossenen Umfassungsmauern aus unverputztem Grobkiesbeton und der rundum verlaufenden Verglasung eine architektonische Besonderheit darstellte und die Zusammengehörigkeit der Gemeinde symbolisieren und ein Gefühl der Geborgenheit geben sollte.

Nachdem die Fragen der Finanzierung geklärt waren, konnte am 21.06.1964 in Anwesenheit vieler Ehrengäste durch Domkapitular Bernhard Mader der Grundstein gelegt werden (der eigentliche Initiator des Kirchenbaus Johannes Keil war wenige Monate vorher verstorben). Am 05.09.1965 weihte Bischof Dr. Joseph Schröffer aus Eichstätt die Kirche mit einem feierlichen Gottesdienst ein. Mit Josef dem Arbeiter wurde ein symbolträchtiger Patron für  diese Kirche gewählt.

Die Kirche hat ein Ausmaß von 21,80 x 18,60 Metern und bietet für 216 Gläubige Sitzplätze, was für die 300 Personen zählende Kirchengemeinde als ausreichend erachtet wurde.
Die Kosten für den Neubau betrugen (ohne Architektenhonorar und Grundstück) ca. 1 Mio Mark.

Das moderne Bauwerk fand in Fachkreisen der Architekten und Bauingenieure große Beachtung und Anerkennung. Jedoch traten schon bald nach der Einweihung gravierende Baumängel auf: das undichte Flachdach musste mehrmals (letztlich erfolglos) abgedichtet werden um dann vollständig erneuert zu werden. Die Kosten dafür beliefen sich auf insgesamt ca. 100 000 DM.

Innenausstattung
Zur Innenausstattung zählt die Schutzmantelmadonna und die Heilige Familie, die vom Ansbacher Holzschnitzer Heinrich Pospich gefertigt wurden. 1971 wurde eine Kirchenorgel angeschafft und 1980 an der Altarseite ein Bronzerelief von Otto Habel angebracht, das in abstrahierter Form die Sieben Werke der Barmherzigkeit zeigt. 1987 kam eine Holzplastik von Franz Hämmerle hinzu, die die Beweinung Christi darstellt.1990 bekam die Kirche eine Holzstatue vom Kirchenpatron Josef, die vom Füssener Bildhauer Alois Vogler geschaffen wurde.Die Innenausstattung wird komplettiert durch eine  handgeschnitzte Krippe von dem Flachslandener Holzschnitzer Röthel.

Quellen:

St. Josef (Sachsen bei Ansbach) – Wikipedia
Hermann Dallhammer: Sachsen b. Ansbach – Eine Chronik