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Geschichte von Sachsen

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Geschichtliche Entwicklung

Der Biograph Karls des Großen Einhard (770-840) schrieb, dass widerspenstige Sachsen 782 deportiert worden sein sollen.

Bischof Bernwulf von Würzburg soll solche Sachsen an das Gumbertus - Kloster in Ansbach abgegeben haben. Sie wiederum sollen einige dieser Sachsen im Rezattal, also auch hier in Sachsen angesiedelt haben.

Die Gründung der Urpfarrei durch Karl dem Großen geht auf das Jahr 800 zurück. Aus diesem Grunde wurde 2002 auch der 1200 Jahre seit der Gründung gedacht.

Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1277 zurück. Damals stiftete Konrad von Heideck für seine verstorbene Frau Elisabeth und seine Tochter an die Kirche zu Sachsen ein Gut zu Weiherschneidbach für das Seelenheil der beiden, ferner für sich selbst eine Wiese zu Seebrunn.Im Jahr 2002 wurde auch zu dieser Jubelfeier, 725 Jahre Sachsen, eingeladen und gefeiert, so dass ein Doppeljubiläum stattfand.

Von den Ortsteilen ist Ratzenwinden der Älteste. Es handelt sich hier um einen Winden-Ort, dessen Ursprung meist auf die Wenden-Schenkung unter König Konrad im Jahr 911 zurückgeführt wird.

Ratzenwinden ist von all den Siedlungen um Ansbach die erste urkundlich nachweisbare. Steinbach ist erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1210.

Der Ort Alberndorf erscheint erstmals 1268, der von Volkersdorf erstmals 1283 und die Orte Neukirchen, Hirschbronn und Rutzendorf erstmals im Jahre 1303.

Neukirchen hat aus diesem Anlass im Jahre 2002 ihr 700jähriges Jubiläum gefeiert.

Milmersdorf, die ehemals kleinste Ansiedlung in der Gemeinde, wurde 1806 nach der Eingliederung Frankens in das Königreich Bayern mit dem Kirchdorf Sachsen vereint.

Gebietsreform

Am 14. Dezember 1970 stimmten die Gemeinderäte von Volkersdorf und Sachsen in einer gemeinsamen Sitzung der Zusammenlegung beider Gemeinden zu. Der baulich bereits mit Lichtenau verbundene Teil der Gemeinde Volkersdorf wurde Lichtenau zugeteilt.

Am 15. Oktober 1971 entschied der Gemeinderat Alberndorfs, die Gemeinde zum 01. Januar 1972 aufzulösen und mit einer Einwohnerzahl von 472 Personen und einer Fläche von 921 Hektar in die Gemeinde Sachsen einzugliedern.

Die Gemeinde Ratzenwinden wurde durch Bescheid der Regierung von Mittelfranken vom 09. Dezember 1971 aufgelöst und die Gemeindeteile Ratzenwinden, Steinhof, Obere und Untere Walkmühle mit 123 Einwohnern fielen an Sachsen.

Oberrammersdorf kam zu Lichtenau.

Ab 1972 bildeten die früher selbständigen Gemeinden Sachsen (mit Milmersdorf), Volkersdorf (mit Rutzendorf und Rutzenmühle), Alberndorf (mit Steinbach, Büchenmühle, Hirschbronn und Neukirchen) und große Teile Ratzenwindens (mit Oberer – und Unterer Walkmühle sowie mit Steinhof) die Gemeinde Sachsen b.Ansbach.